In Paris läuft ein Ermittlungsverfahren gegen eine Sex-Plattform mit Sitz in der Schweiz.
Die Seite, früher unter dem Namen Sexemodel und inzwischen als Meslibertines geführt, gilt als wichtigste Plattform für Escort- und Prostitutionsanzeigen in Frankreich. Anlass für die Ermittlungen sind laut den vorliegenden Angaben auch mehrere Hundert Seiten mit Angeboten minderjähriger Mädchen.
Nach den bekannten Zahlen kommt das Portal im Schnitt auf 430'000 Besuche pro Tag und mehr als 45'000 aktive Inserate. Die französische Hochkommissarin für Kinder schaltete deshalb die Staatsanwaltschaft ein, um eine Schliessung der Website zu erreichen.
Die Betreiber weisen eine Verantwortung für Inhalte und Kontakte über die Plattform zurück und bezeichnen das Angebot als reinen Anzeigenhost. Weil das Unternehmen von der Schweiz aus betrieben wird, hat die französische Justiz die Schweizer Behörden um Rechtshilfe ersucht.



Bitte beachten Sie! Kommentare stammen von Leserinnen und Lesern. Die geäußerten Meinungen müssen nicht der Position der Redaktion entsprechen. NYCT übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt von Lesermeinungen und bittet die Verfasser, die Regeln des Anstands zu wahren, nicht zu nationalem oder rassistischem Hass aufzurufen und Grobheiten zu vermeiden. Denken Sie nach, bevor Sie schreiben. Für Ihre Worte sind Sie selbst verantwortlich! Mit der Veröffentlichung einer Meinung stimmen Sie den Regeln zu! Wird diese Bitte missachtet, behält sich NYCT das Recht vor, dem Nutzer die Kommentarfunktion zu entziehen.