Behörden in der Region Bern verlangen Tempo beim Bypass Bern-Ost.
Der Kanton, die Stadt Bern, die Gemeinden Muri und Ostermundigen sowie die Regionalkonferenz Bern-Mittelland wollen, dass die Planungen wie vorgesehen weiterlaufen und das Vorhaben im Horizont 2055 umgesetzt wird.
In ihrer Stellungnahme zur Vernehmlassung «Verkehr ’45» warnen die beteiligten Planungsträger, eine Verschiebung auf unbestimmte Zeit würde das Verkehrssystem der Region belasten. Vorgesehen ist, die Stadtautobahn zwischen Bern und Muri auf fast fünf Kilometern in den Untergrund zu legen.
Der Bundesrat hatte das Projekt Anfang Jahr den weiteren Vorhaben ohne konkreten Zeitplan zugeteilt. Die Verantwortlichen in Bern kritisieren, der Bund bewerte das Vorhaben zu stark nach Verkehrs- und Betriebskriterien; aus ihrer Sicht müssen auch raumplanerische, gesellschaftliche und städtebauliche Punkte gleichwertig zählen.



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